Stille & Leere
Stille und Leere
In der Leere liegt eine besondere Kraft. Sie lässt Raum für Wahrnehmung, für Gedanken, für das Wesentliche. Vier Fotografien, vier Blickwinkel auf das Unsichtbare zwischen den Dingen – das, was bleibt, wenn alles Überflüssige schweigt.
Harry Callahan führt uns an den leeren Strand von Cape Cod, wo Meer und Horizont in feine Grautöne übergehen. Peter Keetman fängt den stillen Rhythmus eines Zauns im Schnee ein, Licht und Schatten als reine Form. Gilles Lorin zeigt den verschneiten Weinberg, in dem Natur zur grafischen Struktur wird. Und Heinrich Kochs Biergarten erzählt von einem Ort der Begegnung, der im Winter zur Bühne der Abwesenheit wird.
Diese Fotografien verbinden Ruhe mit Präzision, Einfachheit mit Tiefe – eine Einladung, die Schönheit der Stille neu zu entdecken.